Ausleitende Verfahren

Ausleitende Verfahren

Ausleitende Verfahren haben den Zweck, den Körper bei Ausscheidungs- und Entgiftungsprozessen zu unterstützen, um ihn von Stoffwechsel – Endprodukten oder Giftstoffen zu reinigen. Auf diese Weise soll der Stoffwechsel entlastet bzw. gestaute „Körpersäfte“ wieder in Fluss gebracht werden.

Man kann dies z.B. gut über die passende Ernährung, über ausreichend und individuell angepasster Bewegung und über Bäder, Güsse, bestimmte Wickel (z.B. Leberwickel) und Trockenbürstungen erreichen.

Möglich ist auch eine Begleitung der Ausleitung mit naturheilkundlichen Medikamenten bzw.  Nahrungsergänzungsmitteln, evtl. kombiniert mit weiteren naturheilkundlichen Verfahren, wie z.B.  das Schröpfen.

 

Das Schröpfen (trocken)

Die Schröpftherapie gehört mit zu den ältesten Heilmethoden überhaupt.

Es werden Schröpfköpfe, in denen ein Unterdruck erzeugt wird, auf bestimmte Hautareale – in erster Linie am Rücken – aufgesetzt. Die Schröpfköpfe verbleiben für 10-20 Minuten auf der Haut und provozieren einen Bluterguss, welcher gewünscht ist. Stoffwechsel, Durchblutung und Lymphfluss in dem geschröpften Gebiet werden stark angeregt, so dass es unter anderem zum verbesserten Abtransport von schädigenden Substanzen kommt. Schmerzen, Verspannungen und Verhärtungen können so gelindert werden. Auch ein positiver Einfluss auf Organsysteme ist möglich, da diese mit bestimmten Reflexzonen am Rücken in Verbindung stehen. Das Immunsystem kann gestärkt und das Nervensystem harmonisiert werden (vegetative Umstimmung).

Schröpfkopfmassage

Die Schröpfkopfmassage ist eine Abwandlung des trockenen Schröpfens. Hierbei wird der Schröpfkopf unter leichtem Unterdruck  auf der eingeölten Haut sanft hin – und herbewegt. So können sich Verspannungen lösen und die Muskulatur gelockert werden.

 

Bislang existieren keine anerkannten wissenschaftlichen Nachweise für die Wirksamkeit von ausleitenden Verfahren. In der Naturheilkunde aber werden diese Verfahren seit Jahrhunderten eingesetzt.